Willkommen –– Welcome


Aktuelle Termine –– Current Dates

2016
So, 02.07. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3
So, 06.08. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3
So, 03.09. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3
So, 01.10. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3
So, 05.11. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3
So, 03.12. 11:00 h Workshop Act Don’t React! – Schaubühne Berlin, Proberaum 3

alle Termine: siehe Kalender


Juni 2016

Act Don’t React!

Open series of workshops with artists of different origins
for people with and without refugee history –
in cooperation with Schaubühne Berlin

© Piero Chiussi

(Information in Dari, Arabic, French and German see below)

We are on the road together!
On each first Saturday of the month we offer a safe room – inside all participants can stop for a moment and enjoy theatre together: with Music and Movement, with Writing and conversation, with Improvisation and Games, with our favourite films and our own stories.

Everything happens with and without language and in all languages.
Come by and bring your friends and family!
Please sign up by email or phone!

When?
Each first Saturday – 02.07., 06.08., 03.09., 01.10., 05.11, 03.12. 2016 and so on in 2017.

11:00 h  Meeting/Lunch
12:00–16:00 h  Workshop

Where?
Schaubühne am Lehniner Platz
Rehearsal Room 3 (Proberaum 3)
Kurfürstendamm 153, 10709 Berlin

Who?
For all at the age of 16–100 years.

How?
Food, Drink and BVG-Tickets will be supplied. All languages welcome.

Sign up:

or call +49 - (0)176 - 27 38 27 52.

Every two months there will be a Workshop in a refugee home.
Please make suggestions, where we should do this!


Information in Dari, Arabic, French and German here:
 أفعل ولا تنفعل.pdf (251 kB)
 Act_Dont_React_Dari.pdf (326 kB)
 Act_Dont_React_FR.pdf (42 kB)
 Act_Dont_React_DE.pdf (43 kB)


Juni 2016

Les femmes in Berlin und Bejaia

Ein feministisches Algerisch-Deutsches Doppelmonodrama.

suite42 in Kooperation mit Théâtre régional Béjaia, Algerien –
Festival International de Théâtre de Béjaia, Béjaia, Algerien.
Premiere im Frühling 2017.

Mit dem Projekt »Les femmes in Berlin und Bejaia« planen die Kooperationspartner zwei Soli, in denen eine algerische und eine deutsche Frau von einer gemeinsamen Begegnung in einem Hamam berichten. Die daraus entstehende zweite, fiktive Begegnung in einer utopischen Fantasiewelt, lässt sie Grenzen spielerisch überwinden: sprachliche, persönliche, kulturelle – alles ist möglich. Individuelle Erfahrungen und Lebensrealitäten werden ebenso thematisiert wie künstlerische Praktiken. Durch die Reduktion treten die beiden Frauen als starke, aktive Menschen in den Fokus und setzen so ein Zeichen für die Stärkung der Rolle der Frau besonders in der algerischen, aber auch in der deutschen Gesellschaft.

français

Les femmes à Berlin et Bejaia

Un double-monodrame féministe Germano-Algérien.

suite42 en coopération avec le Théâtre régional Béjaia, Algérie – Festival International de Théâtre de Béjaia, Béjaia, Algérie.
Premiere en printemps 2017.

Les partenaires du projet « Les femmes in Berlin et Bejaia » préparent deux soli, dans lesquels une femme algérienne et une femme allemande racontent leur rencontre dans un hammam. Une deuxième rencontre fictive dans un monde imaginaire et utopique leur ouvre les barrières et frontières linguistiques, personnelles, culturelles… tout devient possible. Les expériences individuelles et les réalités de vie ainsi que les pratiques artistiques sont autant de thèmes abordés. A travers la réduction, l’attention est portée sur les deux femmes qui apparaissent fortes et actives – un signe en faveur d’une amélioration du rôle des femmes surtout dans la société algérienne, mais aussi dans la société allemande.


english

Les femmes in Berlin et Bejaia

A German-Algerian feminist double monodrama.

suite42 in cooperation with Théâtre régional Béjaia, Algeria – Festival International de Théâtre de Béjaia, Béjaia, Algeria.

In the “Les femmes in Berlin and Bejaia” project, the cooperating partners are planning two solos in which an Algerian and a German woman report from a common meeting in a hamam. The resulting second, fictitious meeting in a utopian fantasy world allows them to playfully overcome any limits: linguistic, personal or cultural barriers. Anything is possible. Individual experiences and realities of life as well as artistic practice are at the center of attention. By the use of reduction, the two women are in the focus as strong and active people; they thus send a clear signal for the strengthening of women’s roles especially in the Algerian but also German society.


Juni 2016

Film:
Freisein in the Labyrinth

Bino Byansi Byakuleka / Muhammed Lamin Jadama /
Lydia Beate Ziemke

Ein Mensch. Ein Gesicht. Eine Lebenszeit im Labyrinth der Asylbürokratie.

»…und so wollen wir alle den Oranienplatz erhalten als das Symbol für den Flüchtlingswiderstand in Europa…«
Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin Berlin-Kreuzberg, November 2013

Umschwirrt wird ein Mensch von allen Stimmen, die den Flüchtlingsprotest begleiten, von innen von außen, dafür dagegen, und immer tiefer hineindringend. Es sprechen Neuangekommene, Unterstützer, Politiker auf lokaler und föderaler Ebene, Künstler, Ängstliche, Journalisten, Nazis und Unentschlossene haltlos in der Spirale, die die Grenzen der Menschlichkeit in der bestehenden Gesetzeslage klar aufzeigt und letztlich den Worten jede Bedeutung raubt.


Im Film: Bino Byansi Byakuleka (Patras Bwansi) / Regie, Kamera, Schnitt: Muhammad Lamin Jadama und Lydia Ziemke / Ton und Schnitt: Jean Szymczak und Lydia Ziemke / Musik Komposition: Owen Lasch / Assistenz: Nina Eckhardt / Produktion: suite42

english

One Person. One face. One fate in the labyrinth of the asylum bureaucracy.

»…and so we all seek to keep the Oranienplatz as a symbol of the refugee protest in Europe…«
Monika Herrmann, District Mayor Berlin-Kreuzberg, november 2013

All the voices who accompany and guide the refugee protest swarm around one person, from inside outside, in favor against, and digging deeper and deeper. The newly arrived, supporters, politicians on local and federal levels, artists, worried citizens, nazis and the undecided are caught up in the spiral which shows up the limits of humanity within the current law situation, and in the process their words loose all meaning.


In the Film: Bino Byansi Byakuleka (Patras Bwansi) / Direction, Camera, Editing: Muhammad Lamin Jadama und Lydia Ziemke / Sound Editing: Jean Szymczak und Lydia Ziemke / Music Composition: Owen Lasch / Assistant: Nina Eckhardt / Production: suite42

Termine

27.–29.5. durchgehend 3. Bürgerbühnentagung, Badisches Staatstheater Karlsruhe
Sa, 04.06. 17:20 h Interventionen Festival Berlin
interventionen-berlin.de/samstag
18.+19.06. durchgehend Zuhören – Sasha Waltz & Guests, Radialsystem V Berlin
www.sashawaltz.de/produktionen

April 2016

Tour Palästina:
Land ohne Worte – von Dea Loher

22.–28. April 2016

Im Angesicht des Krieges wird Kunst bedeutungslos? Willkürliche Zerstörung von Leben lässt sich nicht in Worten beschreiben? Das Leben weit weg vom Krieg erscheint im Gegensatz dazu falsch? Kunst wird sinnlos?
In Dea Lohers Stück sagt eine Künstlerin aus Deutschland: Man muß den Ort des Krieges besuchen, man muß den Schmerz kennenlernen, man muß das Erlebte zu Hause erzählen. Man muß aber auch weiterarbeiten und sein eigenes Glück genießen. Um in der Bekämpfung des Krieges ein starker Partner zu sein. Eine poetische Selbstbetrachtung und Untersuchung der Möglichkeit des Mensch-Bleibens in Zeiten des Krieges.

Weiterlesen / Read more: Produktionen / Land ohne Worte / Tour Palästina 2016.


Februar 2016

War Zones : Kabul – Berlin

Land ohne Worte / Die Wand / War Zone
Gespräche / Workshops / Dokumentarfilm
24.–28. Februar 2016 im Ballhaus Ost, Berlin

Im Rahmen der Wiederaufnahme von War Zone zeigen wir zwei Monodramen, einen Dokumentarfilm und eine thematische Gesprächsreihe. Fokus dabei ist das Theater in Kabul und Berlin in den gegenwärtigen Krisenzeiten und: die zwei Frauen, die um die Bühne kämpfen – die eine geflohen aus Afghanistan, die andere aus der Schweiz!

Weiterlesen: Produktionen / UeberLebensElixier / War Zones : Kabul – Berlin.


Februar 2016

Salon ÜberMorgenLand VI:
Werte in der Zufluchtsrepublik Deutschland
Values in the Refuge-Republic Germany

am Sonntag 7. Februar 2016, 16:30 Uhr
im Rahmen von »Zuhören: Continu«, einer Veranstaltung von Sasha Waltz & Guests
im Radialsystem V, Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin

Weiterlesen: Produktionen / ÜberMorgenLand / ÜberMorgenLand VI.


Januar 2016

And Then We Took Berlin

von Peca Stefan und Anne Rabe (Mitarbeit Lydia Ziemke)

»Era un fel de pai cu care respiram – dedesubt – aerul de deasupra! = West-Musik - Das war wie der Strohhalm, durch den wir unten die Luft von oben atmeten.«

Berlin 1970 – 1989 – 2015. In der DDR der 70er Jahre übten die »dunklen Vollblutmusiker« aus Rumänien eine große Faszination aus. Sie kamen auf Einladung der Agenturen, sangen die Hits von anderen und siegten über die Systeme. Mit dem Fall der Mauer und der rumänischen Revolution war die Zeit der Live-Cover-Bands abgelaufen – noch heute leben die gealterten »Naturtalente« in Berlin und schustern sich aus einer glorreichen Vergangenheit und der sich verändernden wirtschaftlichen Situation ihre Identitäten zurecht.

Weiterlesen: Produktionen / UeberLebensElixier / And Then We Took Berlin.


Dezember 2015

War Zone

von Dea Loher, mit Texten von Chris Thorpe u. a.

Zwei Schauspielerinnen. Tahera Hashemi hat Krieg im Taliban-regierten Afghanistan direkt erlebt und ist davor geflohen. Ihre Kollegin Lucie Zelger, eine Schweizerdeutsche, kennt Krieg aus Bildern, Nachrichten und Erzählungen. Wie lassen sich durch die direkte Begegnung Perspektiven hinterfragen und verändern?

»Ich verstehe meinen Gegner, ich verstehe ihn gut, ich bin wie er, ich bin der Gegner.«
(aus »War Zone«, Dea Loher)

Weiterlesen: Produktionen / UeberLebensElixier / War Zone.


suite42 bringt internationale Theater- und andere Künstler für Theaterprojekte zusammen, die sich mit geschichtlichen Knotenpunkten und besonders mit den Auswirkungen von Gewalt und Migration auf Einzelne und Gesellschaften befassen. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Bühnenpräsentation, es wird auch immer ein Kontext aus akademischen und anderen künstlerischen Quellen geschaffen.

Weitere Informationen: Über suite42

suite42, led by theatre director and dramaturg Lydia Ziemke, is a collective of international theatre practitioners and artists committed to work that engages with remarkable historical moments and in particular with the effects of violence, war and migration on society and individuals. suite42 focus does not lie on performance alone, but also on forming a context to each work from academic and other artistic sources.


unterstützt von:

Basisförderung und Einzelprojektförderung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und dem Senat Kulturellen Angelegenheiten.


in Kooperation mit:

suite42 – UK / France / Germany
 
Gastspielreise Marokko, 10.–20. März 2014: Aufführung von »Hassan Leklichée« in Rabat