Premiere:
So war das nicht – Vom Erzählen und erzählt werden

5.–7. Juni 2015 im Heimathafen Neukölln

Foto: Lucie Boysen

Ein Bezirk, 25 Menschen, unzählige Geschichten.
Ein Stück über persönliche Zauberwelten, finstere Dämonen und die Macht des Erzählens. Eine Auseinandersetzung mit überlieferten und eigenen Märchen und letztlich mit der Frage, was eigentlich erzählenswert ist.

Er hatte keine Ahnung davon, wo die Grenze verläuft zwischen einem freundlichen gemeinsamen Lachen und dem hämisch fiesen Grinsen, das der Wolf aufsetzt, bevor er Rotkäppchen verschlingt.

Seit Anfang Februar beschäftigt sich die Gruppe unter dem Arbeitstitel »Neuköllner Märchenzyklus« mit Menschen, ihren Geschichten und dem Erzählen. Dabei geht es um Märchen, die seit Jahrhunderten auf der ganzen Welt überliefert werden – und moderne Märchen, individuelle und private Geschichten von Familie, Schicksal, Liebe, Heimat, Berlin und Neukölln.

Mit einem Mund so rot wie Blut und Haaren so schwarz wie Ebenholz kannst du hierzulande keinen Blumentopf gewinnen.

Die SpielerInnen haben bekannte und unbekannte Märchen gelesen. Sie haben alte Schinken staunend wieder ausgegraben, vermeintlich Wohlbekanntes verzaubert neu entdeckt und Unbekanntes neugierig und verwundert erobert.
In »So war das nicht – Vom Erzählen und erzählt werden« beleuchten sie die Beziehungen, Paralellen und Widersprüche zu ihren eigenen Königreichen, verwunschenen Prinzen, düsteren Wäldern und gefährlichen Drachen.
Getrieben von inneren und äußeren Zwängen zu erzählen stellen sich die Spieler*innen immer wieder die Fragen:
Wie war es denn nun?
Wen erzähle ich?
Und wer erzählt mich?

Wenn deine Stiefmutter eifersüchtig auf dich ist, dich mobbt, dich den Haushalt machen lässt, dann geh bitte zum Jugendamt!

»So war das nicht – Vom Erzählen und erzählt werden« ist die erste Produktion in der Reihe ÜberLebensElixier.


Download Flyer:  So_war_das_nicht_Flyer.pdf (656 kB)


Von und mit: Marlon Batiste, Fiona Bewley, Carina Candolfi, Sara Caporali, Hoda El-Sharkawy, Linda Heberling, Verena Hiltl, Aslihan Inci, Gülnihal Inci, Marie Jancke, Friederike Knust, Leonie Kolhoff, Titus Laske, Frauke Laufer, Mareike Matz, Judith Rohleder, Lilith Schollmeyer, Felix Schoppmeyer, Juli Schram, Katja Tschernow, Marie Villetelle, Claudia Völlings, Melina Wegener, Jonas Ziehfreund und Paul Zybarth

Konzept und Regie: Wiebke Hagemeier, Sarah Verny, Christian Wehmeier / Bühne und Kostüme: Lena Heeschen / Assistenz Bühne und Kostüm: Candela Paniagua / Musik: Jonas Ziehfreund / Grafik: Hoda El Sharkawy, Tobias Kauer/ Fotografie: Lucie Boysen


Termine

Fr, 05.06.2015 20:00 h Heimathafen Neukölln
Sa, 06.06.2015 20:00 h Heimathafen Neukölln
anschließend Publikumsgespräch mit dem Regie-Team und SpielerInnen
So, 07.06.2015 18:00 h Heimathafen Neukölln

Eintritt: 12 € / SchülerInnen, Studierende, Auszubildende: 6 € / ALG-EmpfängerInnen: 8 €
Tickethotline: Koka 36, 030 - 61 10 13 13
Vorverkauf: Büro Heimathafen Neukölln, Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock, Infos: 030 - 56 82 13 33,
Vorverkauf ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen: Hugendubel am Hermannplatz, Mo–Sa, 10–20 Uhr


Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

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»Hussein«, Berlin, November 2014/ Foto: Piero Chiussi